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26. Aug. 2022

WBI GmbH lädt zum Start der Radstation – New Level - im Hansator, Münster am 26.08.2022 ein

Münster wird einmal mehr Vorreiter für modernen Fahrradverkehr in Deutschland und Vorbild für einen Beitrag zur städtischen Mobilitätswende.

Über 22 Jahre nach Eröffnung der bundesweit größten Radstation am Hauptbahnhof Münster (Berliner Platz) geht nun die erste Radstation dieser Größenordnung mit einem digitalen Parksystem an den Start. Dann stehen auf der Ostseite des Hauptbahnhofs im Hansator über 2.000 neue Stellplätze zur Entlastung der Fahrrad-Abstellsituation auf der Ostseite des Hauptbahnhofs zur Verfügung.

Einweihnung der digitalen Radstation am Hansator

Ab 8:30 werden Oberbürgermeister Markus Lewe und Stadtbaurat Robin Denstorff als erste Testfahrer den Startschuss für die neue digitale Radstation im Hansator geben. Beide testen dann ebenfalls das neue Parksystem mit der neuen innovativen Radstation App. Über diese App werden u.a. Stellplätze gescannt und gebucht sowie das passende Bezahlmodell ausgewählt.

In der ersten Testphase sind alle Interessenten, eingeladen, die Radstation zunächst bis zum 30.09. 2022 kostenfrei zu testen und aktiv zur Nutzerfreundlichkeit der Anlage beizutragen.

Die App steht ab dem 26.08.2022 zur Eröffnung für alle in den App-Stores zur Verfügung.

Der Oberbürgermeister zeigt sich erfreut über den Start des Testbetriebs der Radstation mit der neuentwickelten App: „Hiermit erreichen wir eine moderne und in dieser Größenordnung bundesweit wohl erstmalige Weiterentwicklung für das Abstellen von Fahrrädern in Radstationen. Ich erhoffe mir, dass es uns mit dieser innovativen Technik gelingt, Nutzungsanreize zu schaffen, um die Abstellsituation rund um den Hauptbahnhof zu verbessern". Der Stadtbaurat ergänzt, dass der kostenfreie Testbetrieb für zunächst einen Monat ein erster Schritt sei, kostenfreie Tarifstrukturen in einem zweiten Schritt zu erproben.

Der Aufsichtsratsvorsitzende der WBI, Reinhard Scholz, unterstreicht abschließend, dass es nicht hoch genug einzuschätzen sei, dass es der städtischen Tochtergesellschaft, der WBI und der Firma Abel aus den Niederlanden gelungen ist, in sehr kurzer Zeit einen Testbetrieb auf die Beine zu stellen.

Fokus lag hier bei der Entwicklung des Parksystems vor allem auf der Einfachheit für alle Nutzerinnen und Nutzer der Radstation. Einfachheit in der Benutzung des Buchungs- und Zahlungssystems in der App und Klarheit in der baulichen Raumsituation und auch der Wegeleitung und Kommunikation. Nun können „Wildparker" rund um den Hauptbahnhof zumindest nicht mehr behaupten, dass Ihnen das Fahrradparken in der Radstation zu kompliziert sei. Wir freuen uns auf den Testbetrieb und den wertvollen Austausch mit Testerinnen und Testern.

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